Hernienoperationen (Leistenbrüche, Narben- und Nabelbrüche)

Operationen von Leistenbrüchen, Narben- und Nabelbrüchen (Inguinalhernien, Narbenhernien oder Umbilicalhernien) bestehen aus dem Verschluss der Bruchlücke und in aller Regel einer Verstärkung der Region mit einem Netz. Diese Operationen sind sehr häufig. Für Eingriffe bei Zwerchfellbrüchen siehe Kapitel Magen.

Hernienoperationen

In unserem Zentrum werden folgende Eingriffe durchgeführt
  • Reparation von Leisten-, Narben- und Nabelbrüchen, sowie sonstigen Brüchen der Bauchdecke
  • Komplexe Rekonstruktionen mit Netzverstärkung (synthetisch, biologisch)
  • Korrektur der Haut (nach komplexer offener Bauchchirurgie)

Meist können diese laparoskopisch (minimal invasiv, Schlüssellochtechnik) durchgeführt werden, womit die Schmerzen nach der Operation deutlich geringer sind und die Erholung entsprechend schneller ist. Leistenbrüche können, falls gewünscht, auch nur mit lokaler Betäubung versorgt werden, dann allerdings nicht laparoskopisch.

Die meisten Patienten bleiben nach einer Leistenbruch-Operation ein bis zwei Tage im Spital, jedoch sind auch ambulante Eingriffe möglich.

Nach der Operation sollte man sich für 2 -3 Wochen schonen, ein längerer Verzicht auf Belastung ist mit den modernen Operationsmethoden mit Netzeinlage jedoch meist nicht mehr nötig. Die Arbeitsunfähigkeit richtet sich nach den Beschwerden, körperlich leichtere Arbeiten können häufig nach 2 Wochen wieder aufgenommen werden, einzig bei schwerer körperlicher Arbeit sollte 3-6 Wochen gewartet werden.

Chirurgie - Patienten Broschüre

Chirurgie

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